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Angebote in der Turnhalle
Die Angebote in der Turnhalle können sehr vielfältig und unterschiedlich sein. Sie richten sich inder Regel nach den Bedürfnissen der Kinder, den Themen die im Vordergrund stehen. Religiöse Themen sind gut in der Rhythmik erfahrbar, die Schulung von Fitness und Beweglichkeit in der Bewegungsbaustelle.
Wir streben ein wechselndes Angebot an. Die Turnhalle ist für die 3-6jährigen an 3 Tagen frei zugänglich. Montags gehört sie dem Maxitreff und Freitags am Gruppentag kann sie nach Bedürfnis genutzt werden.
Umgang mit Geräten
Ein reichhaltiges Angebot an Geräten an den verschiedensten Orten (Laufdollys, Stelzen, Bälle, Klettergerüst, Schaukel, Rutsche u.a. in der Turnhalle) regt die Kinder immer wieder zu neuen Formen der Bewegung an und gewährt ihnen umfassende motorische Erfahrungen.
Das Bereitstellen der verschiedenartigen Geräte fördert die Entdecker- und Erfinderfreude bei den Kindern. Gleichzeitig wird den Kindern die Eigengesetzlichkeit des jeweiligen Gerätes einsichtig. Die Kinder machen über den Umgang mit den Geräten neue soziale Erfahrungen: Das gemeinsame Spiel ermöglicht neue Kontakte und fördert somit auch die Kommunikationsfähigkeit.

Die Bewegungsbaustelle / Der Bewegungsparcour
Hier können sich die Kinder frei nach ihren Fähigkeiten und Vorstellungen bewegen. Die Bewegungsbaustelle ermöglicht das Sammeln neuer Erfahrungen und hat eine hohe Bewegungsintensität.
Kinder lassen sich bei der Bewegungsbaustelle besonders gut für anstrengende und schwierige Übungen motivieren, denn sie können dieses Angebot in ihrem eigenen Tempo angehen und sind deshalb sehr konzentriert, aktiv und leistungsbereit und wachsen so oft über ihre Grenzen hinaus.
Bewegung fördert Wahrnehmung und Konzentration. Kinder erfahren den Unterschied zwischen oben und unten, schnell und langsam, schwach und stark. Ebenso ist die Entwicklung des Denkens eng an die Motorik geknüpft. So ist z. B. die Fähigkeit rückwärts zu laufen mit der Fähigkeit rückwärts zu zählen verknüpft.
In den ersten Lebensjahren spielen vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen eine entscheidene Rolle, denn die Kinder nehmen die Welt zu allererst mit ihrem Körper wahr. Sie begreifen die Umgebung mit allen Sinnen. Dazu sind umfangreiche Körpererlebnisse notwendig. Über das Zusammenwirken von Bewegung, Wahrnehmung, Denken, Erleben und Handeln setzen sich Kinder mit sich selbst, ihren körperlichen Fähigkeiten, Grenzen und Ausdrucksmöglichkeiten auseinander. Sie sammeln Erfahrungen mit räumlichen und dinglichen Gegebenheiten der Umwelt.
Die Rhythmik
Rhythmik ist ein Wechselspiel zwischen Musik und Bewegung. Hier erlebt das Kind verschiedene Musik und Bewegungselemente die es ihm ermöglichen Takt und Rhythmusgefühl zu entwickeln, seinen Körper bewusst wahrzunehmen und kennen zu lernen. Dem Kind werden Erfahrungen ungehemmten, spontanen Ausdrucks ermöglicht. Diese expressive Ebene ist die fundamentalste Form der Kreativität.
Rhythmische Erziehung ist eine Bewegungserziehung, die alle Bewegungen integrativ berücksichtigt: Die Bewegung des Leibes, des Geistes und der Psyche. In jeder Einheit werden alle Bereiche angesprochen. Das Kind hat die Möglichkeit seine eigene individuelle Lösung zu finden, und die wird jedes Mal anders sein, abhängig von Vorerfahrungen, den momentanen Möglichkeiten und seiner Befindlichkeit.
Richtig verstandener Rhythmikunterricht ist situationsorientiert. Es gibt, „mit dem was ich habe, was ich bin“ zu gestalten, sich selbst einzuschätzen und mit den eigenen Möglichkeiten zu gestalten. Rhythmik fördert den Aufbau körperlicher, geistiger und emotionaler Beweglichkeit – versteht Bewegung als Handlung im Zusammenhang mit Denken und Wollen.
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