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Als kirchliche Einrichtung gehen wir davon aus, dass die elementaren Fragen des Menschen als religiöse Fragen zu verstehen sind, und dass zur Erziehungsbedürftigkeit des Menschen wesentlich auch das Bedürfnis nach religiöser Erziehung gehört. Wir wollen dem Kind einen ganzheitlichen Zugang zum Glauben anbieten und die Kinder auf ihrem Glaubensweg unterstützen und begleiten. Dazu gehört Raumschaffen für Glaubensfragen- und Zweifel, die Auseinandersetzung mit und die Toleranz gegenüber anderen Religionen und nichtgläubigen Familien.
Wir nehmen als katholische Einrichtung grundsätzlich Kinder aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen auf. Umgekehrt erwarten wir von Eltern anderer Religionsgemeinschaften, dass sie das religiöse Angebot unserer Einrichtung respektieren. Von allen Eltern wünschen wir uns, dass sie ihrem Kind das Mitfeiern der Feste im Kirchenjahr ermöglichen.
Grundlage unserer Religion ist ein positives, lebensbejahendes Menschenbild, das jedem Menschen eine unantastbare Würde zugesteht und das somit dem Einzelnen die Erfahrung des Angenommenseins in der Welt ermöglicht. Diese Lebenshaltung die uns von Jesus vorgelebt wurde, ist der rote Faden unserer Pädagogik. Wir leben miteinander und vermitteln durch unser Handeln – jeder Mensch ist wertvoll, Unterschiede in ethnischem Hintergrund, Religion, Hautfarbe und Kultur wollen wir als Bereicherung erleben und für die Kinder erfahrbar machen.
Religiöse Erziehung ist kein in sich geschlossener pädagogischer Bereich, sonder kennzeichnet primär die Haltung, mit der wir Familien und Kinder wahrnehmen und wertschätzen.
Aus diesem Grund legen wir viel Wert auf eine einladende Atmosphäre, die ein herzliches Willkommen ausstrahlt.
Wir leben die christlichen Feste in kindgerechter Art und lassen uns vom Jahreskreislauf mit seinen spezifischen Erlebnissen leiten. Die Person Jesu und religiöse Rituale, wie das Gebet vor dem Essen, die Jesuskerze am Geburtstag, religionspädagogische Einheiten, sind für die Kinder im Tagesablauf zuverlässige Begleiter.

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